Die Forschungsgesellschaft für Agrarpolitik und Agrarsoziologie hat die satzungsgemäße Aufgabe, "ökonomische und soziale Probleme der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes zu erforschen und in wissenschaftlichen Veranstaltungen zur Diskussion zu stellen, auf diesen Gebieten interdisziplinäre Forschung durch Zusammenarbeit fachverwandter Wissenschaftler zu betreiben und das Schrifttum zu dokumentieren sowie die internationale wissenschaftliche Kooperation zu pflegen".
Die Forschungsgesellschaft erfüllt diese Aufgabe gemäß dem "Konzept der
Neuausrichtung" ihrer Arbeiten vom 05. 02. 1996. Hiernach stellen die beiden Forschungsfelder
"sozialökonomische Entwicklung ländlicher Räume" sowie "Landnutzung
und Umwelt" die beiden Säulen des Gesamtforschungsprogramms dar.
In Ersterem
steht die Untersuchung der objektiven und subjektiven Lebensbedingungen von Individuen und
Haushalten mit Hilfe der Sekundärstatistik und Methoden empirischer Sozialforschung im
Vordergrund.
Im zweiten Forschungsfeld interessiert vor allem die Analyse des Wandels der
gesellschaftlichen Land- und Ressourcennutzung u.a. durch den Einsatz von Regionalmodellen und
Umweltindikatorensystemen.